AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) in der Fassung vom 01.04.2026

Diese AGB gelten für alle zwischen Anbieterin und Kundinnen/Kunden geschlossenen Verträge über Coaching-Leistungen, Online-Kurse, Seminare/Fortbildungen und Vorträge/Keynotes.

1. Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Mamafachkraft - Dr. Ingrid Hofmann (nachfolgend „Anbieter“) und den Kunden bzw. Teilnehmern über die auf der Website sowie über die Verkaufsplattformen des Anbieters angebotenen Coaching-Leistungen, Online-Kurse, Seminare/Fortbildungen, Vorträge/Keynotes sowie sonstigen digitalen und analogen Angebote.

1.2 Individuelle Vereinbarungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden haben Vorrang vor diesen AGB. Für den Inhalt solcher Vereinbarungen ist die schriftliche oder in Textform erfolgte Bestätigung maßgeblich, soweit nicht ein anderer Nachweis erbracht wird.

2. Anbieter/Vertragspartner

Vertragspartner für sämtliche angebotenen Leistungen ist:

Mamafachkraft
Inhaberin: Dr. Ingrid Hofmann
Straße der Jugend 18
14974 Ludwigsfelde

info@mamafachkraft.de

Die Präsentation der Angebote erfolgt über die Website des Anbieters sowie gegebenenfalls über externe Verkaufs- und Buchungsplattformen. Vertragspartner des Kunden bleibt jedoch der Anbieter.

3. Vertragsschluss und -laufzeit

3.1 Die Darstellung der Angebote auf der Website stellt noch kein verbindliches Angebot dar. Der Vertrag kommt erst durch die Buchung bzw. Bestellung des Kunden und die Annahme durch den Anbieter zustande. Die Zusendung von Unterlagen (insb. Informationen, Anmeldungen) durch den Anbieter stellt kein Angebot des Anbieters dar. Anmeldungen (insb. beim 1:1-Coaching) können durch den Anbieter ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. 

3.2 Die Laufzeit des Vertrags ergibt sich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung. Der Vertrag endet automatisch mit Ablauf der vereinbarten Laufzeit, ohne dass es einer Kündigung oder einer sonstigen Erklärung einer der Vertragsparteien bedarf.

3.3 Bei einigen Programmen gewährt der Anbieter dem Kunden über die eigentliche Programmlaufzeit hinaus Zugriff auf bestimmte Inhalte. Dieser weitergehende Zugriff ist an den Kauf einer Verlängerung des Zugriffs gebunden. Mit Beendigung der erworbenen Laufzeitverlängerung erlischt der Zugriff dauerhaft und kann nicht wiederhergestellt werden.

3.4 Der Zugang zu digitalen Inhalten und Onlineprogrammen wird erst nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung bzw. der ersten Rate, sofern eine Ratenzahlung vereinbart wurde, freigeschaltet, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

4.1 Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung angegebenen Preise. Sämtliche Preise sind Endpreise und verstehen sich gemäß § 19 UStG ohne Ausweis der Umsatzsteuer.

4.2 Die Zahlung für über die Verkaufsplattform angebotene Leistungen (insbesondere Online-Kurse, einzelne Coachingstunden und sonstige digitale Produkte) erfolgt über die vom Anbieter eingesetzte Verkaufs- und Zahlungsplattform (z. B. Alfima). Die jeweils verfügbaren Zahlungsarten (z. B. Einmalzahlung oder Ratenzahlung) werden dem Kunden im Bestellprozess angezeigt.

4.3 Bei Auswahl einer Zahlung über die Verkaufsplattform kommt der Zahlungsvertrag unmittelbar mit dem jeweiligen Zahlungsdienstleister zustande. Für die Zahlungsabwicklung gelten ergänzend die Bedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters. Eventuell zusätzliche Gebühren eines Zahlungsanbieters, der kartenausgebenden Bank oder für Fremdwährungsgebühren etc., zahlt der Kunde selbst.

4.4 Sofern eine Ratenzahlung vereinbart wurde, ist der Kunde verpflichtet, die vereinbarten Raten vollständig und fristgerecht zu leisten. Die Gesamtvergütung ist unabhängig von einer vorzeitigen Beendigung des Vertragsverhältnisses geschuldet, soweit der Anbieter die geschuldete Leistung bereits vollständig erbracht hat oder der Kunde die Leistung in zumutbarer Weise hätte in Anspruch nehmen können. Gesetzliche Kündigungsrechte sowie zwingende gesetzliche Vorschriften bleiben unberührt.

4.5 Die Vergütung für individuell vereinbarte 1:1-Coachings erfolgt außerhalb der Verkaufsplattform per Rechnungsstellung durch den Anbieter. Die Rechnung ist, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug per Banküberweisung zu begleichen.

4.6 Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, die Leistungen sofort einzustellen und den Zugang zu Leistungen oder digitalen Inhalten bis zum vollständigen Ausgleich der offenen Forderungen vorübergehend zu sperren, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen. Vor einer Sperrung wird der Anbieter den Kunden, soweit dies zumutbar ist, in Textform mahnen und ihm eine angemessene Frist zum Ausgleich der offenen Forderungen setzen. Die Sperrung erfolgt nur, soweit dies unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls angemessen ist. 

4.7 Der Kunde ist verpflichtet, sicherzustellen, dass die gewählte Zahlungsart ausreichend gedeckt ist und Zahlungen erfolgreich durchgeführt werden können. Entstehende Kosten durch Rücklastschriften oder fehlgeschlagene Zahlungen, die der Kunde zu vertreten hat, können diesem in tatsächlicher Höhe in Rechnung gestellt werden.

4.8 Der Kunde ist nur dann berechtigt, gegenüber Vergütungsansprüchen des Anbieters aufzurechnen oder ein Zurückbehaltungsrecht geltend zu machen, wenn die zugrunde liegende Gegenforderung entweder rechtskräftig festgestellt oder vom Anbieter unbestritten ist.

5. Widerrufsrecht/Erlöschen des Widerrufsrecht

5.1 Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Kunde den Anbieter mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per E-Mail) über seinen Entschluss, den Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Frist abgesendet wird.

5.2 Das Widerrufsrecht erlischt bei Verträgen über digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, vorzeitig, wenn der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat, nachdem der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnt, und der Kunde seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung sein Widerrufsrecht verliert. Die Zustimmung und Bestätigung erfolgen gesondert im Rahmen des Bestellprozesses.

5.3 Bei vollständig erbrachten Dienstleistungen (insbesondere 1:1-Coachings oder begonnenen Coaching-Leistungen) kann das Widerrufsrecht erlöschen, wenn die Leistung vollständig erbracht wurde und der Kunde vor Beginn der Leistung ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt und der Kunde seine Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bei vollständiger Vertragserfüllung bestätigt hat.

5.4 Bei Verträgen, die sowohl digitale Inhalte als auch Coaching-Leistungen umfassen, erfolgt die Bewertung des Widerrufsrechts getrennt nach den jeweiligen Leistungs- bestandteilen, soweit gesetzlich zulässig.

5.5 Wird ein digitales Produkt oder ein Online-Programm über eine Verkaufsplattform (z. B. Alfima) erworben, erfolgt die technische Abwicklung des Widerrufs über die jeweilige Plattform, sofern dort entsprechende Funktionen bereitgestellt werden. Unabhängig davon kann der Widerruf jederzeit direkt gegenüber dem Anbieter erklärt werden.

6. Vertragsgegenstand und Leistungen allgemein

6.1 Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Coaching-, Fortbildungs-, Bildungs- und Vortragsleistungen. Coaching ist ein strukturierter, lösungs- und ressourcenorientierter Begleitungsprozess zur Förderung persönlicher, beruflicher oder unternehmerischer Entwicklung; zusätzlich dienen Minikurse, Vorträge und Fortbildungen der Vermittlung von Wissen, dem Aufbau von Kompetenzen sowie der Unterstützung der Kunden bei der Erreichung ihrer individuellen Entwicklungs- und Umsetzungsziele. Die konkreten Leistungen sowie deren Umfang und Ausgestaltung ergeben sich aus der jeweiligen Anmeldung und der dazugehörigen Angebots- und Leistungsbeschreibung.

6.2 Der Anbieter ist berechtigt, Inhalte der Onlineprogramme, Onlinekurse und Coaching-Leistungen in angemessenem Umfang zu ändern oder weiterzuentwickeln, soweit dies der Anpassung an technische, didaktische oder inhaltliche Entwicklungen dient und der Gesamtcharakter der vereinbarten Leistung nicht wesentlich verändert wird. Wesentliche Einschränkungen der vereinbarten Hauptleistungen erfolgen nicht.

6.3 Onlineprogramme, Onlinekurse und Coaching finden vollumfänglich internetbasiert statt (Videoplattform, E-Mail, Videochat, Socialmedia-Plattform). Es wird vorausgesetzt, dass der Kunde hierfür über einen Internetanschluss sowie sämtliche notwendige Hard- und Software verfügt. Der Anbieter ist bemüht, eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der digitalen Inhalte sicherzustellen. Eine jederzeitige oder uneingeschränkte Verfügbarkeit der technischen Systeme kann jedoch nicht gewährleistet werden. Insbesondere können Wartungsarbeiten, technische Störungen oder Einflüsse Dritter zu vorübergehenden Einschränkungen führen.

6.4 Coaching-Call-Termine, die persönlich vereinbart oder vom Kunden über einen Kalenderlink des Anbieters gebucht werden, können bis zu vier Stunden vor dem Termin abgesagt oder verschoben werden. Wenn die Absage bis dahin nicht erfolgt, entfällt der Anspruch für diesen Coaching-Call ersatzlos. Der Vergütungsanspruch des Anbieters bleibt unberührt. Sofern der Kunde nachweist, dass die kurzfristige Absage unter vier Stunden aus Gründen erfolgt, die er nicht zu vertreten hat, bleibt eine angemessene Ersatz- terminvereinbarung im Einzelfall vorbehalten.

6.5 Der Anbieter ist berechtigt, die Uhrzeiten und/oder Termine von Coaching-Calls allgemein oder im Einzelfall zu ändern, sofern hierfür ein triftiger Grund besteht und die Änderung dem Kunden zumutbar ist. Soweit aufgrund solcher Terminänderungen die vereinbarten Coaching-Calls nicht innerhalb der Vertragslaufzeit durchgeführt werden können, verlängert sich die Vertragslaufzeit entsprechend.

6.6 Der Anbieter ist berechtigt, zur Durchführung seiner Leistungen geeignete technische Dienstleister und Plattformen einzusetzen. Soweit für die Vertragsdurchführung erforderlich, werden die hierfür notwendigen Daten des Kunden an die jeweiligen Dienstleister übermittelt und dort verarbeitet. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt im Übrigen gemäß der Datenschutzerklärung des Anbieters.

7. Ergänzende Bestimmungen für Leistungen in Präsenz

7.1 Soweit Präsenzveranstaltungen, insbesondere Fortbildungen, Seminare, Workshops, Vorträge, Keynotes oder vergleichbare Veranstaltungen, Bestandteil der vereinbarten Leistungen sind, werden Termin, Veranstaltungsort und weitere organisatorische Informationen dem Kunden rechtzeitig bekannt gegeben. Die Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung trägt der Kunde bzw. der Teilnehmer selbst, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

7.2 Nimmt der Kunde bzw. der Teilnehmer an einer Präsenzveranstaltung nicht teil, besteht kein Anspruch auf Nachholung, Erstattung oder anderweitigen Ersatz der versäumten Leistung, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.

7.3 Können vereinbarte Präsenzveranstaltungen aufgrund höherer Gewalt oder sonstiger Umstände, die der Anbieter nicht zu vertreten hat, nicht oder nicht zu den vorgesehenen Bedingungen durchgeführt werden, ist der Anbieter berechtigt, die Veranstaltung auf einen angemessenen späteren Zeitpunkt zu verlegen oder die Leistung in einem gleichwertigen Online-Format zu erbringen, soweit dies für den Kunden bzw. den Teilnehmer zumutbar ist. Weitergehende Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz, Entschädigung oder Minderung der Vergütung aufgrund einer solchen Verlegung oder Umstellung bestehen nicht, soweit gesetzlich zulässig.

8. Ergänzende Bestimmungen für das Onlineprogramm “Schritt für Schritt zur Mamafachkraft”

Der erste Coaching-Call ist mit dem Start des Programms in der Woche eins für die Woche drei vom Kunden selbst zu buchen. Nach Absprache mit dem Anbieter kann der Call auch in Woche vier stattfinden. Der zweite Coaching-Call für die Woche sieben ist vom Kunden spätestens am Ende der Woche sechs mit dem letzten Video zu buchen. Nach Absprache mit dem Anbieter kann der Termin auch in Woche acht stattfinden. 

9. Eigenverantwortung der Kunden bzw. Teilnehmer 

9.1 Der Anbieter vermittelt im Rahmen seiner Leistungen fachliche Inhalte, Methoden, Impulse und Handlungsempfehlungen nach bestem Wissen und Gewissen. Ein bestimmter Erfolg wird nicht geschuldet und kann nicht garantiert werden. Der individuelle Nutzen und die Ergebnisse der Teilnahme hängen maßgeblich von der persönlichen Situation sowie der Umsetzung der vermittelten Inhalte durch den Kunden bzw. des Teilnehmers ab.

9.2 Der Kunde bzw. der Teilnehmer trägt die Verantwortung für seine Entscheidungen, Handlungen und die Umsetzung der im Rahmen der Angebote vermittelten Inhalte und Empfehlungen selbst.

9.3 Die Leistungen des Anbieters stellen keine Notfall-, Krisen- oder Akutversorgung dar. Bei akuten psychischen Krisen hat sich der Teilnehmer unverzüglich an geeignete medizinische, psychotherapeutische oder notfallmedizinische Einrichtungen zu wenden.

9.4 Die Angebote ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische, psychiatrische oder heilkundliche Diagnose, Beratung oder Behandlung. Sie stellen insbesondere keine Psychotherapie im rechtlichen Sinne dar.

9.5 Die Teilnahme setzt eine eigenverantwortliche Einschätzung der eigenen psychischen und physischen Belastbarkeit voraus. Bestehen gesundheitliche oder psychische Beschwerden oder treten solche während der Teilnahme auf, obliegt es dem Teilnehmer, gegebenenfalls geeignete ärztliche, psychotherapeutische oder sonstige fachliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

10. Vertraulichkeit 

10.1 Der Anbieter verpflichtet sich, alle Informationen aus dem persönlichen Lebensbereich des Kunden bzw. des Teilnehmers, die ihm im Rahmen der Leistungserbringung bekannt werden, vertraulich zu behandeln. Diese Informationen werden ausschließlich zum Zweck der Vertragsdurchführung verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Hiervon ausgenommen sind die Organe und Mitarbeiter des Anbieters sowie Fälle, in denen ein berechtigtes Interesse an der Offenlegung besteht.

10.2 Dem Kunden bzw. dem Teilnehmer ist bekannt, dass ein vollständiger Schutz der Vertraulichkeit gegenüber anderen Kunden/Teilnehmern nicht gewährleistet werden kann. Alle Kunden bzw. Teilnehmer sind jedoch verpflichtet, Informationen über andere Kunden/Teilnehmer vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.

11. Haftung

11.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden des Teilnehmers bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur im Falle der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Kardinalpflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Teilnehmer regelmäßig vertrauen darf. In diesen Fällen einfacher Fahrlässigkeit ist die Haftung des Anbieters jedoch der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

11.2 Eine weitergehende Haftung des Anbieters ist ausgeschlossen.

11.3 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Angestellten und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

11.4 Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

12. Urheber- und Nutzungsrechte

12.1 Der Anbieter bleibt alleiniger Inhaber sämtlicher Urheber-, Leistungsschutz- und sonstiger Rechte an den bereitgestellten Kursinhalten, insbesondere an Videos, Texten, Präsentationen, Grafiken, Arbeitsmaterialien und sonstigen digitalen Inhalten.

12.2 Der Kunde erhält für die Dauer des Vertrags ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht, die bereitgestellten Inhalte ausschließlich zu eigenen Zwecken und im Rahmen der vertraglich vorgesehenen Nutzung abzurufen, anzusehen und zu nutzen.

12.3 Soweit technisch erforderlich, umfasst das Nutzungsrecht auch die hierfür notwendigen vorübergehenden Vervielfältigungen auf den vom Kunden genutzten Endgeräten.

12.4 Dem Kunden ist es insbesondere untersagt, die Inhalte ganz oder teilweise zu vervielfältigen, herunterzuladen (soweit keine Downloadfunktion ausdrücklich bereitgestellt wird), aufzuzeichnen, zu bearbeiten, zu übersetzen, öffentlich wiederzugeben, öffentlich zugänglich zu machen, zu verbreiten, zu verkaufen, zu vermieten oder sonst Dritten zugänglich zu machen.

12.5 Eine Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte sowie die Nutzung des Kundenkontos durch mehrere Personen sind unzulässig.

12.6 Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der Anbieter ist berechtigt, bei konkreten Anhaltspunkten für eine unberechtigte Nutzung oder Weitergabe von Zugangsdaten den Zugang vorübergehend zu sperren, bis der Verdacht aufgeklärt ist.

12.7 Gesetzlich zwingend zulässige Nutzungen bleiben unberührt.

13. Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen bei laufenden Vertragsver- hältnissen

Der Anbieter behält sich vor, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies aus triftigen Gründen erforderlich ist, insbesondere aufgrund geänderter Rechtslage, technischer Änderungen oder Weiterentwicklung der Leistungen, und soweit die Änderungen für den Kunden zumutbar sind. Über Änderungen wird der Kunde mindestens in Textform informiert. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb einer angemessenen Frist nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als angenommen. Auf diese Rechtsfolge wird der Kunde in der Änderungsmitteilung besonders hingewiesen.

14. Schlussbestimmungen

14.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

14.2 Hinweis auf Online-Streitbeilegung: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die unterhttps://ec.europa.eu/consumers/odr/ erreichbar ist. Der Anbieter ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

14.3 Für Verträge mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.

14.4 Für Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand.

14.5 Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Gleiches gilt im Falle einer Regelungslücke.

14.6 Vertragssprache ist ausschließlich Deutsch.